03 Nov

Eine Studienfahrt gehört in der Oberstufe einfach dazu! Nicht nur, um außerhalb des gewohnten Lernumfelds den geistigen Horizont zu erweitern und eventuell auch anders zu lernen, sondern auch, um mehr über uns selbst, unsere Mitschüler und Lehrer und das Miteinander zu lernen. Wir danken dem Förderverein für seine Unterstützung.

Boote, Kunst, Autos und Pakete

Am 31. August machten wir uns, begleitet von den Kursleitern Frau Giesa und Herrn Horl-beck sowie Frau Sauerland, mit dem Zug auf den Weg in die sächsische Landeshauptstadt. Auf dem Plan für Montag standen eine Bootstour auf dem Karl-Heine-Kanal sowie ein Rund-gang durch den ehemaligen Industriestadtteil Plagwitz. Für eine Bootstour benötigt man be-kanntlich ein Boot, aber das kam nicht. Der Großteil von uns überbrückte die Zeit damit, sich die Füße in den angenehm kühlen Kanal zu halten. Die anschließende Bootstour der ersten Gruppe führte an vielen Gebäuden vorbei, die eine starke Ähnlichkeit zu den Bauten in der Hamburger Speicherstadt aufweisen. Wir erfuhren, dass sich in einigen der Gebäuden Loft Wohnungen befinden. Unterdessen machte die zweite Gruppe eine Führung durch Plagwitz. Höhepunkt des Rundgangs war der Besuch der ehemaligen Konsum-Zentrale.

Am Vormittag unseres zweiten Tages in Leipzig besuchte der Kunst-Kurs das Museum der bildenden Künste Leipzig und der Musikkurs das Mendelssohn-Haus Museum. Im Mendelssohn-Haus konnten die Schüler sogar ein paar Musikstücke des Komponisten, dargeboten von einem interaktiven Orchester von Lautsprechern, dirigieren. Am Nachmittag fand eine Füh-rung durch die Produktion des Leipziger BMW-Werks statt. Rund 740 Fahrzeuge rollen hier am Tag vom Band.

Am Mittwoch fand für den Kurs 12/1 das Faust-Seminar, geleitet von Herrn Weinkauf, im Auerbachkeller statt. Neben vielen Informationen zu Goethes Werk erfuhren wir auch biografische Hintergründe und über das Leben des Dichters in Leipzig. Außerdem hörten wir, dass auch Martin Luther, der Namensgeber unseres Gymnasiums, einmal in diesem Keller war.

Für den Nachmittag stand ein Besuch des Asisi-Panometers an. Auf dem von uns angesehenen Panorama „Leipzig 1813“ zeigt der Künstler Yadegar Asisi auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern die Stadt Leipzig und ihre Umgebung nach der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813.
Am Abend besuchte die zweite Hälfte des Kurses den DHL Air Hub Leipzig. Dieser Nacht-flughafen, an welchem rund 3.500 Mitarbeiter von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr arbeiten, ist einer von drei Luftfahrt-Drehkreuzen weltweit. In einer großen Halle werden rund 100.000 Briefe und Pakete, zum Beispiel die Zalandobestellung, pro Stunde sortiert um ihren Zielort zu errei-chen. Wer sich für eine Karriere bei DHL interessiert kann dort unter anderem ein duales Stu-dium in Betriebswirtschaftslehre oder Ingenieurwissenschaften machen.

Was für ein Panorama

Für den Mittwoch-Nachmittag stand ein Besuch des Asisi-Panometers an. Auf dem von uns angesehenen Panorama „Leipzig 1813“ zeigt der Künstler Yadegar Asisi auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern die Stadt Leipzig und ihre Umgebung nach der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813.
Am Abend besuchte die zweite Hälfte des Kurses den DHL Air Hub Leipzig. Dieser Nacht-flughafen, an welchem rund 3.500 Mitarbeiter von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr arbeiten, ist einer von drei Luftfahrt-Drehkreuzen weltweit. In einer großen Halle werden rund 100.000 Briefe und Pakete, zum Beispiel die Zalandobestellung, pro Stunde sortiert um ihren Zielort zu errei-chen. Wer sich für eine Karriere bei DHL interessiert kann dort unter anderem ein duales Stu-dium in Betriebswirtschaftslehre oder Ingenieurwissenschaften machen.
Für den Donnerstag stand der Besuch des Leipziger Zoos und das Faust-Seminar im Auerbachkeller für den Kurs 12/2 an. Jeder, der schon einmal im Leipziger Zoo war weiß, dass ein Tag kaum reicht um alles anzuschauen, trotzdem war der Großteil von uns Schülern sehr beeindruckt.
Freitagmorgen mussten wir die Zimmer räumen und fuhren kurz nach neun mit dem Zug zurück nach Eisenach.

Es war eine sehr lohnenswerte und eindrucksreiche Studienfahrt, die gleichzeitig leider auch die letzte Klassenfahrt unseres Jahrgangs war.

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